Ein Hoch auf die Tiefs


Vielleicht klingt das für dich erstmal seltsam. Wieso sollten Tiefs wertgeschätzt werden? Sie verursachen doch Leid und Schmerz und Unwohlsein und Freudlosigkeit. Sie sorgen für schlechte Stimmung, launige Partner und haben auch sonst scheinbar nur den Ruf als ungebetener Gast. Wieso eigentlich? Ist es nicht so, dass nach jedem Tief wieder ein Hoch kommt? Also ist das Tief ja für irgendetwas gut oder nicht? Schaumerma.

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Das Programm des Todes


Paradoxer geht es kaum noch: Egal, in welche Mediathek ich schaue, ich werde begrüßt von Sendungen, Serien und Filmen, die Mord und Totschlag zelebrieren. Es wird am Fließband getötet, entführt, erpresst und vergewaltigt. Als „ernster Krimi“ oder als „unterhaltsame Serie“. Das finde ich echt bedenklich.

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„Der schwarze Ritter triumphiert immer…“


Das Ego auf seinem illusorischen Triumphzug ist nicht zu stoppen, selbst wenn es, wie im Film „Ritter der Kokosnuss“, ohne Arme und Beine gerade so für ein Unentschieden bereit ist. Hauptsache nicht verlieren, denn siegen wollen ist seine Natur. Erster, Bester und besonders besonders sein ist das unerreichbare Ziel. Die Filmszene ist an und für sich sehr sehr amüsant, jedoch steckt, genauer hingeschaut, eine nicht unbedeutende Erinnerung dahinter. Vielleicht erkennst du diesen Anteil in dir?

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Vollkommen unvollkommen


Wer hat es noch nicht wenigstens einmal gehört? „Wir, du und ich und jeder andere, sind vollkommene Wesen.“ oder „Wir kommen als vollkommene Wesen auf die Welt.“ Ok und nun mal kurz Hand aufs Herz: Wer fühlt in sich die Vollkommenheit? Wer weiß genau, dass er ein vollkommenes Wesen hier auf der Erde ist?

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Das Museum „Ich“


Wenn ich so durch meine Vergangenheit streife und meine verschiedenen Stationen und Rollen im Leben betrachte, ist es, als würde ich durch ein Museum laufen. Verschiedenste Momentaufnahmen in Zeit gerahmt. Ich hatte schon viele Rollen. Vom Punk über Hippie zum Rock‘n‘Roller und vom Markenfanatiker zum Skater, um mal einige zu nennen. Und in der Erinnerung ist es schon so, dass sich jeder Zustand und jede Rolle so angefühlt hat, als wäre ich das. Wenn ich das heute so betrachte, hat das irgendwie nichts mit dem zu tun, was ich als meinen Wesenskern wahrnehme. Weißt du, welchen Unterschied ich meine?

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Stillstand ist Veränderung


Diese Worte kamen mir nach einer … wie formuliere ich es mal … schönen, aber unruhigen Konversation. Mit unruhig meine ich den Zustand eines inneren, ungeduldigen und leistungsorientierten Motors des Getriebenseins. Das meine ich nicht bewertend. Ich habe dadurch eine interessante Beobachtung machen können …

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Neues aus der Standleitung


Ja, ich benutze gern den Begriff „Standleitung“. Er ist mein Synonym für die immer bestehende Verbindung zur Schöpfung in jedem von uns. Eine „Leitung“, die nicht gekappt werden kann. Ein Fluss, durch welchen wir als Aspekt von Allem im ewigen Kreislauf geborgen wandern. Auch wenn ich mir durch das Alltagstreiben nicht dauerhaft bewusst darin bin, erschaffe ich mir immer mal wieder direkte Erfahrungen in der Liebe. So auch vorgestern …

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Das Leben und seine Freude


Meine größte Tochter überrascht mich immer wieder mit ihrer, für ihr Alter, sehr reflektierten Art. Sie hat schon viel durchgemacht und ist aus diesem Grund aus meiner Sicht schon jetzt an einem Punkt, an dem ich erst viel später in meinem Leben angekommen bin. Das beobachte ich sehr freudig. Letztens kam es durch ein sehr amüsantes Wortspiel mit ihr zu der Idee für diesen Beitrag.

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„Die Gewohnheit sieht meist einen Scherbenhaufen“


Ja, das war ein Satz, der in einem der letzten Beratungsgespräche aus meinem Mund purzelte. Er berührt mich irgendwie. Thematisch ging es um Veränderung und die damit verbundenen Herausforderungen und Ängste. Die Gewohnheit kann dann sehr schnell zu einer Art Bereitschaftsbremse werden.

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Eine kleine große Erinnerung


Gestern bin ich mit meiner Freundin und meiner Tochter Frida mit dem Zug gefahren. Dieser war ordentlich gefüllt und an unserem Nebentisch saßen vier Studenten. Sie unterhielten sich in zwei Sprachen, wobei ich nur das Englische einigermaßen verstehen konnte. Die andere ging in Richtung Russisch oder so. Da kenne ich mich nicht so aus. Aber egal, denn es spielte auch keine große Rolle mehr, denn der für mich interessante Dialog zwischen den beiden Männern wurde auf Englisch gehalten.

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Wenn mein Selbst leuchtet | #01


Mit dieser Aussage beginnt eine Serie von Botschaften, welche ich hier nach und nach mit euch teilen möchte. Grundsätzlich: „Wenn mein Selbst leuchtet“ beschreibt den eigenen Erkenntnisprozess. Je näher ich an meinen wahren Wesenskern komme, um so heller leuchtet mein Selbst.

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„Ich reiche nicht aus."


Was ist eigentlich das Gegenteil? „Ich bin viel zu viel“? Das geht ja auch nicht. Wieso sollte dann „Ich reiche nicht aus" funktionieren bzw. stimmen? Ich möchte dazu mal ein paar meiner Gedanken teilen.

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Das Glück ist nur ein „i“ entfernt


Vom Leben und Lieben. Zwei nicht trennbare, essenzielle Begriffe.

Liebe, das Eine, was alles ist.
Und Leben, die Liebe in Aktion.

Ja, damit wäre aus meiner Sicht schon alles gesagt, wenn ich da nicht diese Überschrift gewählt hätte. :) Das Glück ist also nur ein „i“ entfernt. Schön. Als mir diese Überschrift gekommen ist, fand ich das wirklich schön. Denn das Leben braucht wirklich nur ein „i“, damit es zum Lieben wird.

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Mensch.Mann.Vater – Es geht los.


Ich freue mich. Denn am 29. Januar findet das erste Treffen von Mensch.Mann.Vater. statt. Ab 19:00 Uhr geht es in der Futterstraße 13, in Erfurt los. Ich habe einen schönen Raum gefunden, in dem wir uns austauschen, erzählen oder auch mal zusammen schweigen können.

Für alle, die gerade das erste mal etwas von MMV lesen und mehr darüber wissen möchten: Hier findest du ausführliche Infos zu dem Vorhaben.

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Parallele Welten


Es ist gar nicht so einfach, annehmen zu können, dass es parallele Welten gibt. Und das, obwohl sie aus meiner Sicht allgegenwärtig sind. Das einfachste Beispiel ist das Radio oder der Fernseher. Bei beiden können wir aus den vielen Sendern wählen, die wir empfangen, aber nur jeweils einen hören oder sehen. Die anderen bleiben trotzdem potenziell erhalten und für uns abruf- bzw. einstellbar. Wir entscheiden uns für das, was wir sehen oder hören wollen. Den Unterschied machen nur die Frequenzen, auf denen sie übertragen werden. Das sind genau genommen parallele Welten. Potenziell da und gleichzeitig scheinbar nicht da. Aber, wieso fällt es dann vielen Menschen, bezogen auf größere Zusammenhänge wie unser Universum, so schwer an Paralleluniversen oder gar Multiversen zu glauben?

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„Ich habe mich genossen“


Diese Begegnung, von der ich kurz berichten möchte, liegt nun schon einige Monate zurück. Irgendwann im April bin ich so durch die Stadt geschlendert, ich hatte Zeit und ich habe mich in ein Café gesetzt. Der Nebentisch war noch frei. Eine mir sympathische Frau war auf der Suche nach einem Platz und entschloss sich neben mich zu setzen. Ich schrieb gerade an einem längeren Text. Die Frau nahm ein Buch aus der Tasche und begann zu lesen. Auf dem Buchrücken konnte ich den Titel erkennen – irgendwas mit Aliens und ihren Besuchen hier auf Terra.

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Alles ist (wirklich sehr) gut


Das meine ich auch so, einfach, weil es mit dem richtigen Blick auch so ist. Manchmal oder meistens ist es auch erst in der Rückschau gut. Trotzdem möchte ich ein paar Zeilen zu meiner „Alles-ist-gut“-Beobachtung schreiben. Denn seit wirklich schon längerer Zeit begegnet mir diese Aussage so häufig, dass ich mittlerweile völlig fokussiert darauf bin … und dementsprechend oft höre: „Alles ist gut“.

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Déjà-vu to go


Merkwürdig oft habe ich in letzter Zeit das, was wir ein Déjà-vu nennen. Nun habe ich bereits vor längerer Zeit schon einmal in einem Beitrag meine Erkenntnis dazu geteilt. Ich mag ich diese Momente. Sie sind so zeitlos. Und die Zeit wahr jahrelang ein zentrales Thema. Einfach, weil ich sie nicht verstanden habe. 

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Bedanken zum Jahreswechsel


Vor nun fast zwei Jahren habe ich das erste Mal was in meinem Blog mit euch geteilt. Das waren Gedanken zum Jahreswechsel. Heute möchte ich das in „Bedanken zum Jahreswechsel“ ändern und die folgenden Zeilen all jenen widmen, die mich auf meinem Weg begleiten, reflektieren, ermuntern, bestärken, akzeptieren, lehren, unterstützen, erinnern und mit mir lachen, weinen und lieben.

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Das ewige Leben


Ich glaube nicht länger daran, dass wir viele verschiedene Leben erfahren. Ich habe für mich realisiert, dass es nur ein Leben gibt: Ein ewiges Leben, welches durch verschiedene Wahrnehmungsebenen „unterteilt“ erfahren wird, so wie der Wechsel zwischen dem Physischen und Metaphysischen.

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Spieglein, Spieglein in der Welt


Ich lese gerade so vor mich hin, als da eine Erinnerung vorbeikommt: Ich las in einem Abschnitt über die Einkehr in uns. Den Blick nach innen. Und das Abwenden, die Umkehr desselben. Eigentlich ist es ganz einfach mich zu erkennen und die Schau nach innen bewusst zu praktizieren, wenn ich das wirklich möchte. Die Möglichkeiten sind immer da, egal ob ich arbeite oder einkaufen bin. Ob ich Zug fahre oder im Gespräch bin.

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Mensch.Mann.Vater. – Das Leben will geteilt werden.


Was ist Mensch.Mann.Vater?
Die Idee trage ich bereits einige Jahre mit mir herum: Eine reine Männergruppe, welche einen Rahmen bietet für den Austausch von Gedanken, Erfahrungen, Gefühlen, Herausforderungen, freudvollen Erlebnissen – eben alles, was das Leben allein oder in Beziehung zu bieten hat.

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Freude und Spaß als ausgelagerter Lebensaspekt


Wenn ich meine Tochter Frida beobachte, wird es immer wieder sichtbar: Pure Freude am Leben! Empirische Neugier für längst übersehene Details. Ich liebe ihre spontanen Freudeausbrüche. Und Wutausbrüche. Und jegliche Art ihres Ausdruckes von Gefühlen. Oft stehe ich verkrampft daneben und frage mich, was mich immer wieder davon abhält, es ihr gleich zu tun. Die Antworten in Theorie habe ich alle, aber die Praxis ist so … vernünftig … oder besser schambehaftet.

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Ich sehe etwas, wie du es siehst … oder?


Eine recht spannende Betrachtung des subjektiven Blickwinkels auf die Welt in einem Gastbeitrag auf :www.ratgeber-lifestyle.de
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Alle lieben alles – immer noch.


Das Thema ist an sich nichts Neues – aber immer noch aktuell. Mir ist es nur kürzlich wieder verstärkt aufgefallen. Der Auslöser war ein Plakat in einem Haarschneider-Studio mit der Aussage „Ich liebe meine Haare“. Sofort musste ich an die ganzen Werbeaussagen á la „Wir lieben Autos“ oder „Wie lieben Schuhe“ etc. denken. Sehr viele Unternehmen scheinen sehr viel zu lieben, zumindest auf materieller Ebene. Es ist beachtlich, was ich seit Jahren alles lieben kann! Ich bekomme es quasi „vorgeliebt“. Von Fast-Food über Technik bis zu Schuhen – alles ist so liebenswert. „Ich liebe es.“ Du etwa nicht? Bei so viel Liebesgeflüster müsste bald jeder alles über alles lieben. Ich liebe dieses Thema! :) Aber anders.
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Die Egonomie


Egonomie – eine interessante Wortschöpfung mit der ich heute Morgen aufgewacht bin. Interessant, weil sie in einem Wort die Ursache und AusWirkung auf unsere gesamte Ökonomie vereint. Laut Wikipedia setzt sich der Begriff Ökonomie aus altgriechisch oikos „Haus“ und nomos „Gesetz“ zusammen. Ich fasse es mal als "Das Hausgesetz" oder "Gesetz des Hauses" zusammen. Wenn ich mir die derzeitige Lage lokal, national oder global anschaue, stelle ich mir in Bezug auf das Wort Ökonomie schon die Frage: Wurde der Begriff mit einer Fehldeutung in die heutige Zeit übersetzt und vernutzt?
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​Das bin ich … das bin ich nicht … das bin ich … bin ich nicht …


Kannst du dich noch an die Phasen in deiner Jugend erinnern, in denen du nur bestimmte ideelle oder optische Richtungen gut fandest und mit denen du dich für eine bestimmte Zeit identifiziert hast? Bei mir war das eine sehr aufregende und experimentierfreudige Zeit. Auf der Suche nach mir und dem, wie und wer ich sein wollte. Und, wer bin ich nun?
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Gibt es Objektivität?


Ich bin über diesen Begriff heute früh in einem Buch gestolpert. Das Wort beschreibt die Perspektive auf etwas. Objektivität ist also, wenn ich eine Sache oder Situation umfassender, in einem größeren Zusammenhang beobachte. Wie sagt der Volksmund: "… mit dem nötigen Abstand"? Ich denke, egal mit welchem Abstand ich auf etwas schaue und wieviel ich dadurch mehr erkennen kann, ändert nichts an der Tatsache, dass meine Subjektive der beobachtende Aspekt ist. Meine Frage: Gibt es Objektivität wirklich?
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Körper, Geist und Seele … Seele?


Auf unserer Welt ist es normal, dass wir von Körper, Geist und Seele sprechen. In einem Konzept über uns und die Welt verbinden wir bestimmte Zustände oder Wahrnehmungen damit. Aus meiner Erfahrung heraus wird es spätestens bei der Frage, was denn Seele ist, interessant.
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Die Falle der Bewertung


Für mich passiert nichts ohne Grund. Und auch mein morgentliches Erlebnis nicht. Vorab: Was habe ich dadurch erinnert? Unsicherheit, Zweifel und Kritik werden durch Bewertung und Vergleich erst möglich. Das ist an sich nichts Neues. Aber wie das so ist mit den Realisierungen, gibt es in der Tiefe einer Erfahrung fühlbar unterschiedliche Grade. Die Form der Erfahrung spielt am Ende keine Rolle. Ich möchte Sie trotzdem kurz beschreiben, um einen Zusammenhang herzustellen.
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Weltmeister im Besserwissen


Diese Formulierung habe ich, sehr davon amüsiert, in dem Buch „Wege zur Gelassenheit“ von Peter Lauster gefunden. Kennst du ihn auch, diesen unermüdlichen Teil, welcher nach Bestätigung und Rechthaben giert? Ich leugne diesen Aspekt von mir nicht mehr und widme mich immer bewusster der Beobachtung seiner Bemühungen. Meine Gedanken jetzt beim Eintippen der ersten Zeichen belegen das einfach wunderbar.
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Ich muss mal kurz und das ganz schnell


Kurz nachdem ich meiner Partnerin Maria davon erzählt habe, dass ich Worte wie kurz oder schnell gern nicht mehr benutzen möchte, sagte sie: "ich geh' mal schnell im Schlafzimmer das Fenster zumachen." – witzig und eine Erinnerung zugleich. Denn der unbewusste Gebrauch von Worten hat natürlich auch seine Wirkung.
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Ein Augenblick in Ewigkeit.


Eine weitere, für mich größere Frage, ist beantwortet – natürlich auch nur für mich. Oft genug habe ich es erlebt und nie konnte ich es bis dahin in einen sinnstiftenden Zusammenhang bringen. Es zeigt sich als Moment, in dem das doppeldeutige Gefühl auftaucht, eine Situation schon einmal erlebt zu haben und gleichzeitig das erste Mal zu erfahren.
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Ein Rätsel ist gelöst.


Zumindest für mich. Ich habe ein Antwort erhalten, auf eine Frage, die sich mein Verstand schon seit langer Zeit stellte. Nun ist es für mich Gewissheit und kein Rätsel mehr.

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Neulich auf der Treppe


Neulich lief ich die Treppen zu unserer Wohnung hinauf, ich war wieder mal am mikroskopieren von Worten, da eröffnete sich mir ein interessanter Zusammenhang.

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Gedanken zum Jahreswechsel


Das neue Jahr lädt, wie jedes Jahr, wieder prima ein zum Vorsätze-Bingo. Viele wiederholen sich davon wahrscheinlich. Naja, wie auch immer. Es ist in jedem Fall eine gute neue Chance für mehr Achtsamkeit und Konsequenz. Und gerade mit diesem Jahreswechsel fällt mir wieder ein interessanter Zusammenhang auf.

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