Wenn mein Selbst leuchtet | #01


Mit dieser Aussage beginnt eine Serie von Botschaften, welche ich hier nach und nach mit euch teilen möchte. Grundsätzlich: „Wenn mein Selbst leuchtet“ beschreibt den eigenen Erkenntnisprozess. Je näher ich an meinen wahren Wesenskern komme, um so heller leuchtet mein Selbst.

Das Selbst ist das ewige Gefühl in dir, welches über die polaren Gesetzmäßigkeiten hinaus existiert. Es ist der Teil in uns, der eine dauerhafte Verbindung zur Schöpfung hat. Wer diese erkennt, beginnt die Illusion der begrenzten Existenz als Persönlichkeit aufzugeben und beginnt mit dem großen Erinnern. Es kommt Licht ins Dunkel.
Des Weiteren spiele ich mit den polaren Gegensätzen, welche in unserem Bezugssystem Gesetzmäßigkeiten sind, die sich wechselseitig bedingen.

In diesem ersten Post dazu „erfährt die Schuld ihre Unschuld“.
Wie kann die Schuld unschuldig sein?

Entweder bin ich schuldig oder unschuldig, oder? Die Schuld als solches hat eine sehr lange Geschichte und dient auch heute noch als Machtinstrument und Werkzeug, um Eigenverantwortung nicht übernehmen zu müssen. Genauso wie die Unschuld. Wenn ich selbst Verantwortung für mein Denken und Handeln übernehme, spielen Schuld und Unschuld keine Rolle mehr. Niemand ist schuldig. Und niemand ist unschuldig. Aber jeder ist verantwortlich. Oder eben unverantwortlich.

Die „Schuld“ erfährt ihre „Unschuld“ in dem Moment, indem meine Wahrnehmung die polaren Voraussetzungen erkennt und durchschaut. Ich kann erkennen, dass das Eine ohne das Andere nicht funktioniert. Ich erlebe eine solche Situation aus der Beobachter-Perspektive und bin nicht darin verfangen – habe also keine emotionale Tendenz in eine der beiden möglichen Richtungen. Ich bewerte die Situation auch nicht. Ich erfahre sie.

Andreas

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